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Foto: Dieter Müller
Die
Urgesteine der AfA Minden Lübbücke Athanassios
Vlachos und Dieter Schling wurden von Inge Howe, Ernst - Wilhelm Rahe
und Michael Wolski verabschiedet. Auf eigenen Wunsch schied Dieter
Schling nach 22 Jahren, und Athanassios
Vlachos nach 36 Jahren aus dem Unterbezirksvorstand aus.
Den beiden Genossen gilt Respekt
und großer Dank
für ihre langjährige treue Arbeit im Vorstand ! |
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Der
Klinikverbund muss in kommunaler Hand bleiben
SPD-Arbeitnehmer
legen
Themenschwerpunkte für das laufende Jahr fest
Minden
den 20.3.2009
Während ihrer
diesjährigen Klausurtagung hat die
Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD
Minden - Lübbecke die Themen Mindestlohn, prekäre
Beschäftigung und
den Erhalt des Minden-Lübbecker Klinikverbundes in kommunaler Hand
als Arbeitsschwerpunkte festgelegt.
Während
der Tagung wurden in Arbeitsgruppen die wichtigsten Themen, an denen
die AfA arbeiten will, erarbeitet und anschließend in der ganzen
Runde vorgestellt und diskutiert. Das ist zum einen der Erhalt des
Klinikverbandes in öffentlicher Trägerschaft, da nur in
dieser Form
eine medizinische Versorgung möglich ist, die sich am Wohl der
Patienten und nicht an der Höhe der Gewinne orientiert. Dazu muss
nicht zuletzt auf die Belange der Arbeitnehmer eingegangen werden.
Dies wird nur durch gleichberechtigte Mitbestimmung bei dem
Sanierungsprozess erreicht. Sanierung muss durch sinnvolles
Zusammenführen von Arbeitsprozessen erfolgen und dies geht nur mit
Mitarbeitern und nicht gegen sie. Die öffentliche
Trägerschaft der
Krankenhäuser ist auch erforderlich, um die Mitarbeiter vor
Dumpinglöhnen zu schützen. Bei einer Privatisierung ist davon
auszugehen, dass die Löhne weiter gedrückt werden und die
Mitarbeiter ihr Einkommen durch Lohnersatzleistungen aufstocken
lassen müssen. Angesichts der Komplexität der Probleme
müsse auch
der politische Druck auf die bundespolitische Ebene erhöht werden,
damit die Krankenhäuser mit einer ausreichenden finanziellen
Ausstattung versehen werden.
Zu den
Themenfeldern Mindestlohn und prekäre(unsichere)
Beschäftigung wird
die AfA weiterhin den gesetzlichen Mindestlohn einfordern, denn auch
hier im Kreis ist es so, dass durch Niedrigstlöhne viele
Arbeitnehmer Lohnersatzleistungen beantragen müssen. Allerdings
ist
es noch so, dass viele Anspruchsberechtigte sich dessen nicht bewusst
sind, oder den Gang zum Amt scheuen, obwohl ihnen Unterstützung
zusteht. Bei der prekären Beschäftigung handelt es sich um
Leiharbeitsverhältnisse, Mini-Jobs und Praktika. Diese werden
häufig
auch nur mit Niedrigstlöhnen bezahlt. Hier will die AfA weiter
arbeiten, um zu erreichen, dass Leiharbeitsverhältnisse wieder
zeitlich begrenzt werden und Mini-Jobs zugunsten
sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung zurückgefahren
werden.
Bei den Praktika wird darauf hingewirkt, dass deutlicher festgelegt
wird, das Praktika einem Ausbildungszweck dienen. In vielen Betrieben
werden Praktikanten allerdings als billige Arbeitskräfte
eingesetzt.. Dazu sagte Michael Wolski, stellvertretender
Vorsitzender der AfA-Minden-Lübbecke: "Es kann nicht sein, dass
junge Leute drei oder mehr Praktika absolvieren und dann doch keinen
Ausbildungsplatz bekommen. Diese jungen Leute werden einfach als
billige Arbeitskräfte missbraucht". |
Foto: Hans Kochinke
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von links nach
rechts: Bernd Fiedler, Dieter Müller, Axel
Brauckmüller, Bernhard Sobota, Andreas Below
Christina Weng,
Michael Wolski, Athanasios Vlachos, Gaby Schröder und Manfred
Schröder. |
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Pressebericht der AfA Minden -
Lübbecke vom 3.7.2008
AfA
Bundeskonferenz 18. bis 20. April 2008 Kassel
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Der ehemaliger AfA Bundesvorsitzende
Rudolf Dressler
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Ottmar Schreiner wiedergewählter AfA
Bundesvorsitzender |

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| Bernd Fiedler Mitglied im AfA
Bundesausschuss |
Andreas Below und Rudolf Dressler |
" Mindestlohn
ganz vorne dabei "
Arbeitsgemeinschaft
für Arbeitnehmerfragen legt Themenschwerpunkte fest.

Foto:
Michael Wolski, Minden 09.02.2008
Auf
ihrer diesjährigen Klausurtagung legten Vorstand und Aktive der
Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA)
in der SPD
Minden-Lübbecke jetzt die Themenschwerpunkte für die Arbeit
des laufenden und nächsten Jahres fest.
Ganz im Vordergrund wird
dabei der Mindestlohn stehen, hierzu will die AfA mit Aktionen in den
Innenstädten vor Ort
informieren und mit den Bürgern in
Kontakt treten. Daneben werden die AfA- und SPD-Initiative "Gute
Arbeit“, die Zukunft
der "Bildung für alle, der
Themenbereich „Hartz IV“ und die Vermeidung von Altersarmut zu
den Themenschwerpunkten
zählen. "Auch beim Thema Rente mit
67 werden wir keine Ruhe geben", unterstreicht der
Stellvertretende Vorsitzende der Minden-Lübbecker AfA Michael
Wolski die eindeutige Position der SPD-Arbeitnehmer. Um diese
inhaltlichen Themen und Aktionen gut "rüberzubringen",
will die AfA auch ihre Öffentlichkeitsarbeit weiter verbessern.
Der Vorstand AfA Minden
Lübbecke besuchte den Landrat
Der Vorstand der
AfA Minden - Lübbecke besuchte Landrat Ralf Niermann. Während
des 1-
stündigen Treffen
diskutierten die
Vorstandsmitglieder und
Landrat über die Umsetzung einer Vergabepraxis die sich an Tarif -
und Sozialstandards orientiert .
Klaus-Dieter Buck, Leiter des Rechnungsprüfungsamtes der
Kreisverwaltung, erläuterte aus Sicht der Verwaltung die
gesetzlichen Zwänge bei der Ausschreibung und Vergabe
öffentlicher Aufträge. Bernd Fiedler als Vertreter der Gewerkschaft ver.di überreichte dem
Landrat ein Gutachten mit dem Titel "
Berücksichtigung von Entlohnungskriterien bei
Vergabeentscheidungen" und umfangreiche Textbausteine,
Formulierungsvorschläge und Erläuterungen für die
Berücksichtigung von
Vergütungskriterien beim
Vergabeverfahren zur Vergabe von Leistungen im
Entsorgungsbereich. Der AfA Vorstand fordert vom Bund die kurzfristige
Umsetzung
der EU Vergaberichtlinie EG/18/2004 in deutsches Recht damit die
Kommunen und öffentlichen Verwaltungen eine sichere Handhabe haben
gegenüber Lohndumping und Wettbewerbsverzerrungen.
Foto: AfA Minden - Lübbecke
Die AfA Minden
Lübbecke zu Gast in Berlin
Auf
Einladung vom MdB. Lothar Ibrügger besuchte die AfA Minden -
Lübbecke und interessierte Bürgerinnen und Bürger
die Bundeshauptstadt und den
Reichstag. Weiterhin fanden politische Gespräche im
Bundesministerium für Arbeit - und Soziales und im Bundesministerium für Gesundheit statt.

Foto: Katrin Kahlbaum
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