AFA OWL
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Geschichte der AfA

 
 
Die 1. Bundeskonfernz der AFA vom 19. bis 21. Oktober 1973 in Duisburg 




Am 19.10.1973 begann die erste Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in Duisburg und stand unter dem Leitsatz  " Soziale Demokratie verwirklichen ". Die dreitägigen konstituierende Versammlung eröffnete der bis dato Vorsitzende des Beirates für Arbeitnehmerfragen in der SPD MdB organisatorischen Fragen der AfA. Im Anschluss an Rohdes Begrüssungsrede richten der Vorsitzende des deutschen Gewerkschaftbundes Heinz Oskar Vetter, und der Vorsitzende der deutschen Angestellten Gewerkschaft Hermann Brandt die Grussworte von Gewerkschaftseite an die Delegierten und zahlreichen Gäste der Konferenz. Unter den Gästen befand sich auch der Ministerpräsident des Landes NRW Heinz Kühm.
Als Hauptreferent der Veranstaltung wurde der darmalige Bundeskanzler und Vorsitzender der SPD Willy Brandt mit großen Beifall begrüsst. Neben Willy Brandt  referierte Herbert Wehner als Vorsitzender der SPD Bundestagsfraktion,  und Helmut Rohde der sich umfassend zu den zukünftige Aufgaben und Zielen der AfA widmete. Das erste Einleitungsreferat hielt Helmut Schmidt (Bundesminister der Finanzen) zumThema " Wirtschafts - und Finanzpolitik ", und als Bunderminister für Arbeit und Sozialordnung Walter Arendt mit dem Thema " Sozial - und Gesellschaftspolitik ". Das dritte Einleitungsreferat wurde vom MdB Werner Staak (stellv. Vorsitzende des Beirates für Arbeitnehmerfragen) zu "organisatorischen Fragen der AfA " vorgetragen. Sein Fazit zum Ende seines Referates  " die AfA ist der Lebensnerv der Partei " fand viel Beifall.
Die Berichte aus den Arbeitsgemeinschaften kamen von MdB Prof. Friedhelm Farthmann ( Wirtschafts - und Finanzpolitik ), MdB Hans Urbaniak (Sozial - und Gesellschaftspolitik), und MdL Hans Schweitzer ( organisatorische Fragen der AfA ).
Der Höhepunkt der Veranstaltung war die Wahl des ersten Bundesvorstandes der AfA, als Vorsitzender wurde mit großer Mehrheit Helmut Rohde gewählt, und seine Stellvertreter wurden Hans Urbaniak und Werner Staak.
Neben den fast 400 Anträgen mit dem sich die Delegierten zu beschäftigen hatten wurde die Entschließung
" Auftrag und Arbeit der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen " zum Kernstück der Konferenz.